Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich möchte Ihnen hiermit von einem außergewöhnlichen Fang am „feinen Gerät“ im Frühjahr dieses Jahres auf den Philippinen berichten. Im Einsatz war die Rolle Spro RedArc Tuff-Body 10200 zusammen mit der Rute Telespin 180 ML.
Im Februar/März 2008 war ich zusammen mit 3 sehr guten Freunden (Jürgen, Armin und Hermann) mit dem Rucksack drei Wochen auf den Philippinen unterwegs.
Weil ich dort auch das Angeln ausprobieren wollte kaufte ich mir oben genannte, speziell zum Reisen hervorragend geeignete, Rute und ihre Rolle Spro RedArc Tuff-Body.
Da in einschlägigen Fachzeitschriften, als auch in diversen Meinungsforen im Internet, keine Beiträge zum Thema „Fischen auf den Philippinen“ zu finden waren, packte ich einfach einige Meeresblinker und Wobbler ein, um mein Glück zu versuchen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass Fischen lediglich durch die Einheimischen mit Netzen betrieben wurde, die Gewässer um die Inseln wegen der teils hohen Bevölkerungsdichte überfischt sind (auch Dynamitfischen) und an z. B. Big Game Fishing gar nicht zu denken war.
Ein „Boy“ am Strand der Trauminsel Boracay bot uns an mit seinem kleinen Boot und uns vier Männern einen Schnorchelausflug zu machen. Fischen könnten wir auch vom Boot aus, er hätte allerdings keine Ausrüstung. Dies wollten wir natürlich probieren. Nach dem Schnorcheln an einem nahen Riff kam dann meine Kombination und zwei weitere Angeln der Fischerfreunde, ca. 500 m vor der Küste im offenen Meer, zum Einsatz. Spinnfischen mit leichten Gerät in drei Richtungen des Bootes.

Plötzlich spürte ich einen deutlichen Biss auf meinen Effzett Blinker, den ich in ca. 5 m Tiefe schnell führte. Nach kurzem „anhauen“ pfiff nur noch die Bremse der Spro RedArc. Ich hatte größte Bedenken dass die Schnur in kürzester Zeit zu Ende geht oder die Hauptschnur gar reißt. Einen derartigen „Run“ (torpedomäßig) hatte ich als langjähriger bayerischer Süßwasserfischer noch nie erlebt. Schnell gelang es mir dann aber die wirklich hervorragend justierbare Bremse der RedArc idealst einzustellen und nach und nach immer wieder Schnur gut zu machen. Der unbekannte äußerst kraftvolle Fisch flüchtete immer wieder in verschiedene Richtungen.
Mir war klar, dass dieser Fisch für die benutzte Rolle, Rute und Schnur (Fireline 0,17mm, 10,2 kg Tragkraft) die absolut härteste Feuertaufe ist. Da mittlerweile meine Unterarme vom drillen schmerzten kam für einige Minuten jeder von uns Bayern in den Genuss mit dieser hervorragenden Kombination und dieser hervorragend justierbaren Rolle mit dem aggressiven Etwas zu kämpfen.

Nach ziemlich genau einer Stunde konnte ich den Fisch in unmittelbarer Nähe des Bootes (welches durch den Kraftakt ständig in Bewegung war und zum Glück einige Kräfte abfing) halten. Nach und nach wurde der angriffslustige Raubfisch nach oben „gepumpt“. Dies war der spannendste Moment des Abenteuers. Wir wollten wissen, was uns die ganze Zeit und unser feinstes Material derart belastet und bekämpft hat. An den Umrissen konnten wir in ca. 2 m Tiefe einen torpedoförmigen Umriss ausmachen, doch wieder flüchtete er ca. 10 m in die Tiefe. Nach einem wiederholten Hochziehen jubelte uns der einheimische „Kapitän“ zu, dass es sich um einen „wow ... very big Yellowfin-Thuna“ handelt. Das Drama war allerdings, dass wir in dem kleinen Holzkahn weder Gaff noch ein Netz oder großen Kescher hatten. Schließlich griff Armin mutig ins Wasser nach der Schwanzflosse des nun völlig ermüdeten Thunfisches und hievte ihn mit einem Ruck ins Boot.
Überglücklich über diese Meisterleistung suchten wir nach einem zur Betäubung geeigneten Gegenstand und entschieden uns für den Anker.
Da lag er dann, der Yellowfin-Thuna mit, wie sich später herausstellte, 1,15 m Länge und ca. 14 kg! Beim Anblick dieses Muskelpaketes leuchteten uns die kraftvollen Attacken und Fluchtversuche ein.
Stolz fuhren wir mit unserem Fang an den von nur wenigen Touristen besuchten Strand. Immer wieder musste jeder von uns noch mal die absolut leichte Rute mit Rolle in die Hand nehmen und über die Möglichkeiten, Stärke und Funktionalität dieser Roller RedArc Tuff-Body staunen. Die übrigens nach wie vor in hervorragendem Zustand ist. Lediglich die Bremse wurde bei den Fluchten ganz schön heiß... wie uns auch... :-)
Am Strand wurden wir von den Einheimischen gefeiert, da anscheinend äußerst selten Fische dieser Größe gefangen werden. Schon gar nicht mit diesem fremden, leichten „Zauberstock“.

Eine solche Qualität und Leistung dieser Rolle hätten wir nicht für möglich gehalten. Die eigentliche Attraktion ist ja auch nicht ein rekordverdächtiger Fisch sondern eine rekordverdächtige Leistung Ihrer Rolle unter absoluten Extrembedingungen.
Dazu wollen wir Ihnen zusammen gratulieren.
Die RedArc wird von uns im Zusammenhang mit dieser Geschichte absolut empfohlen und wurde gleich von zwei meiner Reisebegleiter im deutschen Fachhandel gekauft. Den Beiden war schließlich klar, dass ihr Gerät, teilweise sogar stärker ausgelegt, diesen Drill nie „überlebt“ hätte.
Ihre hervorragende Qualität und ein ausgezeichnetes Preisleistungsverhältnis hat sich ausgezahlt.
Lukas Nicke
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